Medizinische Definition von Hypoglykämie

Hypoglykämie: Niedriger Blutzucker (Glukose). Hypoglykämie kann mit Symptomen wie Angstzuständen, Schwitzen, Zittern, Herzklopfen, Übelkeit und Blässe einhergehen. Bei einer Hypoglykämie wird dem Gehirn auch Glukoseenergie entzogen, die für eine ordnungsgemäße Gehirnfunktion unerlässlich ist. Die mangelnde Versorgung des Gehirns mit Glukose kann Symptome wie Kopfschmerzen, leichte Verwirrung, abnormales Verhalten, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle und Koma hervorrufen. Schwere Hypoglykämie kann zum Tod führen. Zu den Ursachen einer Hypoglykämie gehören die Einnahme von Medikamenten (z. B. Insulin), eine Lebererkrankung, die chirurgische Ausschaltung des Magens, Tumore, die überschüssige Insulinmengen freisetzen, und Prädiabetes. Bei einigen Patienten treten die Symptome einer Hypoglykämie während des Fastens auf (Fastenhypoglykämie). Bei anderen treten die Symptome der Hypoglykämie nach den Mahlzeiten auf (reaktive Hypoglykämie). Die sofortige Behandlung einer schweren Hypoglykämie besteht in der Verabreichung großer Mengen an Glukose und in der Wiederholung dieser Behandlung in bestimmten Abständen, wenn die Symptome anhalten. Die Behandlung muss auch auf die zugrunde liegende Ursache ausgerichtet sein. Die Behandlung der reaktiven Hypoglykämie beinhaltet eine Umstellung der Ernährung, einschließlich des Verzehrs weniger konzentrierter Süßigkeiten und der Einnahme mehrerer kleiner Mahlzeiten über den Tag verteilt.

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